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Davon, wie ich meinen ersten Yospan tanzte, umgeben von Soldaten

Autor: JohannaBodendie | Datum: 11 Januar 2015, 06:40 | 0 Kommentare

Nachdem meine Gastmutter und ich am Morgen des 07. Januar
2015 zum dritten oder vierten Mal einen „schedule“ entworfen hatten, der bisher
leider noch nicht komplett in die Tat umgesetzt werden konnte, weil die Schule
(in der ich arbeiten soll) das mit den Ferienzeiten relativ flexibel sieht und
sie einfach mal um ein paar Tage verlängert (um es mit den Worten einer
Englischlehrerin zu beschreiben: „I dont think that I`m going 2 work
2mrw.hehe..still feeling lazy 2 think hard.haha..“) machte ich mich eben auf
den Weg um wieder beim Arzt zu arbeiten. Nur um dann dort festzustellen, dass
ich eigentlich die Einzige war. Nach ungefähr einer Stunde wusste ich dann auch
warum, es wahr Neujahrsempfang für alle Mitarbeiter der Kirche (zu der dieser
Praxis auch gehört) im kantor sinode, zu der wir Hinterbliebenen dann auch
fuhren. Nach zwei Stunden von Reden und Ansprachen, von denen ich noch nicht
besonders viel verstehe, wurde ich von meinen Arbeitskolleginnen vom Arzt mit
zum „Militärfest“ genommen. So ganz habe ich nicht verstanden, worum es sich
dabei handelt, aber es hat mich ein bisschen an ein Volksfest oder eine Kirmes
erinnert, abgesehen davon, dass man sich an jedem zweiten Stand Gewähre oder
andere Militärutensilien angucken konnte.

Als wir gerade gehen wollten sah ich, dass sich ein paar
kostümierte Tänzer vor der Bühne aufstellten und das wollte ich mir doch ganz
gerne angucken. Was ich nicht wusste war, dass sie den Yospan, einen
papuanischen Volkstanz anführen würden. Bei diesem Tanz folgt die Menge den
Vortänzern und ahmt (mehr oder weniger erfolgreich) deren Bewegungen nach,
während man im Kreis läuft. Und so stand ich, ehe ich überhaupt wusste, was los
war, inmitten dieser kostümierten Tänzer, anderer Zuschauer und vieler Soldaten
und hoppelte etwas unbeholfen über den Rasen. Wenn ich es schaffte, die
Bewegungen nachzuahmen, geschah das leider ungefähr zwei Sekunden
zeitverzögert, was dazu führte, dass ich sämtlichen Menschen auf die Füße
trampelte, aber irgendwie war das auch nicht weiter schlimm, man wurde einfach von der Masse weitergetragen
und trotz der Hitze und meiner bescheidenen Fähigkeiten hat es großen Spaß
gemacht! Schon alleine mit hunderten Soldaten, die sonst auch doch mal
furchteinflößend wirken können, in einer Art Ententanz (das ist der
Grundschritt…) über die Wiese zu zockeln war eine unterhaltsame Situation J.

Dann musste natürlich erst mal gegessen werden, schließlich war es schon drei
Uhr nachmittags und so „hungrig“ hätte man mich auf keinen Fall wieder zu Hause
abliefern können!! Wieder zu Hause war ich dann sehr froh über die Wasserkelle
und das kalte Wasser, das ich mir über den Kopf kippen konnte!

Memo an mich selbst: Ruhig mal "mit dem Flow" gehen

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